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Filmdokumentation des Workshops "Geschwisterwege"

Hintergrund

Im Rahmen eines Workshops beim Deutschen Kinderhospizforum 2015 in Essen entstand der Film „Geschwisterwege“. Zur Planung des Workshops trafen sich 9 Geschwister zu einem gemeinsamen Wochenende. Die Geschwister haben unter Begleitung der Ansprechpartnerin für Geschwister den Inhalt und den Ablauf des Workshops erarbeitet. Ein intensiver Austausch der Geschwister und eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenssituation haben es ermöglicht, den Workshop zu entwickeln.

Rund 50 Teilnehmende haben die Geschwister mit auf ihre Lebenswege genommen. Die Vielfalt der unterschiedlichen Lebenswege und die Einblicke in die persönlichen Lebenssituationen zeigen, wie wichtig es ist, dass Geschwister als Experten in eigener Sache für sich sprechen. In den Lebenswegen werden Themen wie Schule, Freundschaften, Familie, Kraftquellen und die Bedeutung der Kinder- und Jugendhospizarbeit angesprochen. Die Geschwister gehen auf positive sowie negative Erfahrungen in ihrem Leben an der Seite des Geschwisters mit lebensverkürzender Erkrankung ein. Ebenso berichten manche Geschwister, wie sich ihr Leben nach dem Tod des Bruders bzw. der Schwester verändert hat.

Der Film zeigt deutlich, wie bedeutsam es ist, Geschwistern Raum, Zeit und einen guten Rahmen anzubieten, um sich zu begegnen, sich auszutauschen und sie einzubinden, denn nur so können wir unsere Arbeit an Ihre Bedürfnisse ausrichten bzw. anpassen. Folgendes Zitat einer betroffenen Schwester macht dies deutlich:

„Wir freuen uns, wenn die Menschen ehrliches Interesse an uns zeigen, uns Fragen stellen. Das ist uns lieber, als sie reden über uns, ohne wirklich zu wissen, was wir denken und was wir wollen“.

Hinweise zur Nutzung des Films

Der Film „Geschwisterwege“ kann in der Kinder- und Jugendhospizarbeit in vielfältiger Weise genutzt werden. Zu bevorzugen ist immer ein Geschwister, welches aus eigener Erfahrung berichtet, denn so ist ein direkter Austausch möglich. Filmausschnitte können als Ergänzung auch dann gewinnbringend genutzt werden.

Der Film ist ein geeignetes Medium, um sich mit den Lebenswegen der Geschwister auseinander zu setzen. Sowohl im Befähigungskurs für ehrenamtlich Mitarbeitende als auch bei Praxisbegleitungen ist dies denkbar. Der Film muss nicht in Gänze, sondern kann auch in Ausschnitten gezeigt werden.

Eine Idee der Geschwister selber war es, Menschen nach dem Film zu fragen, wie sie sich ihren Weg an der Seite der Geschwister vorstellen. Mögliche Fragestellungen hierzu wären: Welche Erkenntnisse nehmen sie für Ihre Arbeit mit? Was möchten sie an der Seite der Geschwister besonders beachten? Sind Fragen offen geblieben, gibt es Unsicherheiten?

Wir freuen uns über Rückmeldungen zu dem Film, Fragen zum Workshop und sind gerne bereit weitere Anregungen zur Nutzung des Filmes in der Kinder- und Jugendhospizarbeit zu geben.

Link zum Film: https://youtu.be/yWfASypR0uY

 

Anna Pitellos und Sonia Pitellos

Mitwirkende Schwestern

des Workshops "Geschwisterwege"

 

Sandra Schopen

Ansprechpartnerin für Geschwister

Deutscher Kinderhospizverein e.V

Kontakt:

Sandra Schopen

Ansprechpartnerin für Geschwister im Deutschen Kinderhospizverein e.V.

geschwister(at)deutscher-kinderhospizverein.de

Tel.: 0151 / 46458092

 
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