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Unser Botschafter Christof Lang

Warum sind Sie Botschafter der Deutschen KinderhospizSTIFTUNG geworden?

Weil es eine Stiftung ist die weitgehend von Menschen getragen wird, die dieses Schicksal selbst erfahren haben. Also letztlich von Menschen, die genau wissen, was dabei wichtig ist. Weil es eine kleine Stiftung ist, die es nicht ganz leicht hat öffentliche Unterstützung zu bekommen, da sich die wenigsten gerne mit der Tatsache eines sicheren Todes in frühem Lebensalter auseinandersetzen.

Wie sind Sie auf die Stiftung aufmerksam geworden?

Ich bin damals von einem Kollegen angesprochen worden, ob ich Zeit und Lust hätte, unentgeltlich für eine Veranstaltung der Deutschen KinderhospizSTIFTUNG als Moderator aufzutreten. Ich habe mit den Beteiligten gesprochen und mir alles angehört, dann habe ich zugesagt, und daraus hat sich alles weitere ergeben.

Wie wichtig ist Öffentlichkeitsarbeit/welchen Beitrag können Medien leisten, wenn sie gelungen Bericht erstatten?

Ich glaube, die Medien können ein Licht darauf werfen, das es Erkrankungen gibt, die sich nicht heilen lassen. Es ist immer hoffnungsvoller, wenn ein Kind z.B. an Leukämie leidet, aber aufgrund von Berichterstattung und mit Hilfe von Spenden gerettet werden kann und gesund wird. Das ist eine Erfolgsgeschichte, über die sich jeder freut. Von unheilbaren Erkrankungen zu berichten, deren Auswirkungen man nur lindern kann, ist für viele Menschen, glaube ich, ein schwierigeres Thema. Indem man darüber berichtet, dass Sterben eben auch ein Teil des Lebens ist, und dass wir den Tod nicht ganz ausblenden dürfen, helfen wir diesen Betroffenen, weil wir eben nicht wegschauen. Das ist, was Medien leisten können.

Sich für Menschen einsetzen bzw. soziales Engagement und Journalismus – gehört das für Sie auch zusammen?

Ich glaube guter Journalismus bedeutet generell soziales Engagement, weil Journalisten etwas von der Welt berichten: Sie erklären Zusammenhänge aus Krisengebieten, erzählen etwas aus fremden Ländern und machen Gegensätze verständlicher, führen Menschen zusammen oder weisen auf soziale Ungleichheit und auf Unrecht hin. Es ist ja bekannt, dass häufig dann, wenn so gut wie gar nicht berichtet wird - z.B. in abgelegenen Bürgerkriegsgebieten - die allerschlimmsten Dinge passieren. Sobald berichtet wird, besteht zumindest eine gewisse Chance auf Besserung, früher oder später. So gesehen glaube ich schon, dass Berichterstattung generell eine soziale Funktion ausüben kann, weil sie eben Dinge aufdeckt und Dinge erklärt.

Was ist denn das Spannendste an Ihrem Job?

Das Spannendste an meinem Job ist, dass ich mit so vielen verschiedenen Vorgängen, verschiedenen Dingen und vor allem verschiedenen Mentalitäten in Kontakt gekommen bin. Dass ich mich immer wieder mit Neuem beschäftigen muss. Neulich habe ich eine Serie gemacht über die Probleme von Firmen und Kleinunternehmern, die keine Lehrlinge mehr finden. Das hat eine Menge Auswirkungen auf die Betroffenen und auf unser Land. Kurz zuvor konnte ich mir selbst ein Bild davon machen, warum sich der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern derzeit offenbar nicht lösen lässt. Man lernt viel über unsere Welt. Und damit auch zwangsläufig über sich selbst.

Sie sind viel im Ausland unterwegs –welches ist Ihr Lieblinsgland?

Es liegt in der Natur der Sache, dass Länder aus denen man berichtet, in diesem Moment keine Lieblingsländer sein können, weil dort gerade etwas aus dem Ruder gelaufen ist oder etwas Schlimmes passiert ist. Letztlich ist ein Land, für das ich nach wie vor ein großes Herz habe, das Land in dem ich 7 Jahre gelebt habe, die USA. Da ich sehr gerne tauche, mag ich auch alle Länder, in denen es unter Wasser große Fische und kleine schöne Korallen gibt.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Ich bin schon jemand der gerne reist, wenn es geht auch sehr weit in die Ferne. Ich lese gerne, ich bin gerne mit Freunden zusammen und ich lege großen Wert darauf, regelmäßig Sport zu machen. Ich fahre einmal im Jahr mit dem Mountainbike über die Alpen und liebe Skifahren, Langlaufen oder Bergsteigen.

Alles, was einen in Schuss hält und eine Herausforderung sein kann, macht mir Spaß!

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