






Deutsche KinderhospizSTIFTUNG ist "ausgewählter Ort im Land der Ideen"

Freuten sich über die Auszeichnung der Deutschen Kinderhospizstiftung als „Ausgewählter Ort“ im „Land der Ideen“ (v.l.).: Dr. Daniel J. Fischer (Kuratoriumsvorsitzender), Petra Stuttkewitz (Vorstand) Dr. Wolfgang Beer (Vorstand), NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Olpes Landrat Frank Beckehoff, Margret Hartkopf (Vorstand), Andreas Muhl (Deutsche Bank Siegen) Christof Lang (RTL-Nachtjournal) und Uli Quaas („Land der Ideen“).
Die Deutsche Kinderhospizstiftung mit Sitz in Olpe wurde von der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ als „ausgewählter Ort“ ausgezeichnet. Am Sonntag übergab Andreas Muhl von der Deutschen Bank Siegen im Kreishaus Olpe die Urkunde an Margret Hartkopf, Petra Stuttkewitz und Dr. Wolfgang Beer vom Stiftungsvorstand. Muhl: „Die Stiftung trägt entscheidend dazu bei, dass der Deutsche Kinderhospizverein seine Ziele nachhaltig verfolgen und noch mehr unheilbar erkrankte Kinder und deren Eltern unterstützen kann. Das ist vorbildlich und wegweisend für Deutschland.“
Die vor drei Jahren von 34 Gründungsstiftern aus der Taufe gehobene Deutsche Kinderhospizstiftung wurde aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen als einer der 365 Orte im „Land der Ideen“ ausgewählt. Glückwünsche des Schirmherrn der Initiative, Bundespräsident Horst Köhler, überbrachte Uli Quaas vom 365-Orte-Team. „Wir sind sehr stolz über die Auszeichnung“, sagte der Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Kinderhospizstiftung, Dr. Daniel J. Fischer „Sie ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und ihren Familien. Sie ist eine Bestätigung der Stifter, die mit ihrer Idee und teilweise erheblichen Kapitalzuwendungen die Stiftung auf den Weg gebracht haben. Sie ist schließlich auch Ansporn für die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Stiftungsorgane, ihre volle Schaffenskraft in den Dienst der betroffenen Kinder zu stellen.“
Margret Hartkopf und Petra Stuttkewitz vom Stiftungsvorstand betonten: „Nachdem der Deutsche Kin-derhospizverein im Vorjahr als ‚Ausgewählter Ort’ geehrt wurde, hat nun auch unsere Stiftung mit ihrem Ansinnen, langfristig bundesweit die Kinderhospizarbeit sicherzustellen und zu fördern, über-zeugt.“ Symbolisch gaben sie den Preis an die Gründungsstifter weiter und hoben den hohen Wert der ehrenamtlichen Arbeit hervor, ohne die die Arbeit des Vereins und der Stiftung nicht möglich wäre. Dank sprachen sie dem Redaktionsleiter und Moderator des RTL-Nachtjournals Christof Lang aus, der die Veranstaltung unter Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers ehrenamtlich moderierte.
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben stellte in ihrer Festrede heraus, dass die Deutsche Kinder-hospizstiftung für ihre unverzichtbare Arbeit eine breite gesellschaftliche und finanzielle Unterstützung verdient, was auch eine Herausforderung für die Wirtschaft sei: „Rund 95 Prozent der mittelständi-schen Unternehmen engagieren sich freiwillig über gesetzliche Anforderungen hinaus für gesellschaft-liche Anliegen. Sie helfen durch ihr Engagement, viele wünschenswerte und notwendige Projekte in den Regionen zu realisieren, die die öffentliche Hand allein nicht umsetzen könnte.“ Jedoch würden noch zu wenig Mittel für alte und kranke Menschen herausgestellt. „Ich werbe deshalb darum“, so die Ministerin, „dass auch dieser Bereich des gesellschaftlichen Engagements stärker ins Blickfeld rückt. Dies wird aus meiner Sicht zukunftsentscheidend für eine solidarische Gesellschaft sein.“
Im Rahmen der Preisverleihung „Ausgewählter Ort“ an die Deutsche Kinderhospiz-stiftung übergab Klaus Krüger (r.) vom Autohaus Krüger in Erntebrück am Sonntag im Großen Saal des Kreishauses Olpe einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an den Deutschen Kinderhospizverein. „Als stellvertretender Bürgermeister bekomme ich bei Veranstaltungen oft mit, wie viel Not bei uns in Deutschland und vor Ort herrscht. Im Gegenzug wird viel unsinniges Geld verschwendet. Deshalb haben meine Familie, die Mitarbeiter und ich beschlossen, auf Weihnachtsgeschenke an Kunden zu ver-zichten und stattdessen soziale Projekte zu unterstützen“, so Klaus Krüger. Petra Stuttkewitz vom Vorstand des Deutschen Kinderhospizvereins und Geschäftsführer Martin Gierse nahmen die Spende dankend entgegen. Neben der in Olpe stationier-ten Einrichtung profitiert in diesem Jahr auch der Kindergarten in Birkelbach vom En-gagement der Ford-Vertragshandlung. Er erhält in Kürze eine Spende von 500 Euro. Die Spendenaktion soll keine einmalige Sache sein, sondern auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden. Daneben will das Autohaus auch die Erlöse aus den Ok-toberfesten und von Ausstellungen sozialen Projekten zukommen lassen.



Zitat Bundespräsident Horst Köhler aus seinem Grußwort zur Stiftungsgründung:

"Ich hoffe, dass es gelingen wird, immer mehr Menschen für das Leid schwerstkranker Kinder empfänglich zu machen und zur Hilfe zu bewegen."
